... Highlight des Jahres
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Weihnachts-Benefizkonzert für Ruanda |
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Fröhlich und heiter hat das Benefizkonzert des Musikvereins Urmitz-Rhein mit "Hark! The herald angels sing" begonnen. Mit "Winter wonderland" hätte es swingend geendet, wenn sich das begeisterte Publikum nicht noch zwei Zugaben erklatscht hätte. Bei seinem Konzert zugunsten eines Häuserprojekts in Ruanda präsentierte der prächtig aufspielende Musikverein in der überfüllten Pfarrkirche St. Georg alle Facetten weihnachtlicher Melodien. Einziger
weltlicher Beitrag war ein Medley
aus Andrew Lloyd Webbers "Phantom der Oper". Der Erlös aus den Spenden der Besucher betrug 1800 Euro. "Damit können wir ein Lehmhaus in Ruanda finanzieren", freut sich der Vorsitzende Klaus Both. Maria Ziegler-Höfer vom päpstlichen Missionswerk der Frauen in Deutschland erläuterte das Projekt: "Es geht darum, für Witwen des schrecklichen Bürgerkriegs mit einer Million Toten und deren Kinder menschenwürdige Unterkünfte zu schaffen". Im Anschluss an "Tochter Zion" wurde vor der Kirche noch ein wenig gefeiert. Mitglieder des Pfarrgemeinderats verkauften Getränke zugunsten eines Bolivien-Partnerschaftsprojekts. (Text von Winfried Scholz, Rhein-Zeitung am 29.11.2011) |
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Die Pfarrkirche Urmitz 1204 wird Urmitz erstmals als Pfarrei des 1202 gegründeten Kloster zu Sayn erwähnt.. Danach liegen erst wieder im 15 Jahrhundert Nachrichten über die Kirche vor, die jedoch auch sehr spärlich sind. Die Kirche ist wohl die dritte an ihrer Stelle. Bei der mittelalterlichen Kirche handelt es sich wohl um einen einschiffigen Bau mit abgesetztem Chor. Der Vorgängerbau der heutigen Kirche entstand voraussichtlich um 1500. Er hatte einen Hochaltar, der dem heiligen Georg geweiht war sowie zwei Seitenaltäre für Maria und den das hl. Kreuz.. Rechts vom Hochaltar stand ein kleines Sakramentenhäuschen. Im Jahre 1712 wurde erstmals über den schlechten Zustand und den notwendigen Neubaus der Kirche berichtet, der 1772 begonnen und 1776 eingeweiht wurde. Der Taufstein stammt wohl noch aus der alten Kirche ansonsten ist die Kirche in ihrer Ausstattung entsprechend dem späten Rokoko gestaltet. Schon damals verfügte die Pfarrei über einen recht ansehnlichen Kapitalstock, durch die Einkünfte aus Grundbesitz und Zinsen, sowie dem Besitz von Weinbergen und anderen Ländereien. 1772 wurde die alte Kirche abgerissen und die heutige Kirche mit ihrer stilechten Rokoko-Asusstattung gebaut und 1776 eingeweiht. Im Jahre 1892 wurde die Kirche dann ausgemalt und einige Statuen beschafft. Bis 1869 gehörte auch die heutige Pfarrei Kaltenengers zu Pfarrei Urmitz. 1901 wurde auf einem Pfarreiengrundstück das Haus Betlehem als Kloster für die Armen Dienstmägde Christ erbaut. Die Schwestern widmeten sich der Krankenpflege und von 1910 an unterhielten sie auch eine Näh‑ und Kinderbewahrschule. Zu ihrer Grundversorgung bewirtschafteten die Schwestern einen Garten und sie wurden von den Geschäftsleuten im Ort versorgt. 1960 mussten sie jedoch aufgrund von Nachwuchsmangel ihre Niederlassung aufgeben. Neben zahlreichen Renovierungen erfolgte 1961/62 eine Erweiterung der Kirche da sie für die Zahl der Gläubigen zu klein geworden war. Die Chormauern wurden nach beiden Seiten mit großen Bögen durchbrochen und zwei Seitenschiffe die aufgrund der Begrenzung nach westen hin in der Gestaltung unterschiedlich sind. Jedoch ist die Verbindung zwischen altem und neuem Teil genügend groß gestaltet worden, so dass keine Trennung entsteht und der Altar auf drei Seiten von der Gemeinde umgeben ist.
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